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Ekman | Eyal
So, 07. Jun 2020, 19:00

Choreographien von Alexander Ekman und Sharon Eyal

LIB

Stück von Alexander Ekman

Alexander Ekman ist bekannt für seine temporeichen, humorvollen Werke, deren Witz er wirkungsvoll in Szene setzt. Ihm ist es wichtig, Themen zu finden, mit denen sich eine Mehrheit seiner Zeitgenossen identifizieren kann, die das Publikum sowohl unterhalten als auch befragen. Seit 2006 widmet er sich dem Choreographieren und ist weltweit gefragt. Erstmals beim Staatballett Berlin zu Gast erarbeitet er eine Uraufführung für die Ersten Solistinnen des Ensembles und einen männlichen Solotänzer. Seit längerem fasziniert von den Kreationen des Haarkünstlers Charlie Le Mindu, insbesondere von dessen Chewbacca-Kostümen, die ihre Trägerinnen vollends in langes Haar hüllen, arbeitet Alexander Ekman erstmals mit ihm zusammen. Sein Stück LIB (in Anlehnung an ›liberation‹, engl. ›Befreiung‹) wäre kein Werk von Alexander Ekman, wenn es nicht eine humorvolle und bizarre Note hätte.

Choreographie: Alexander Ekman
Musik: DEVO, John Lennon, Maverick Sabre, Talking Heads
Bühne und Licht: Alexander Ekman
Kostüme: Charlie Le Mindu
Umsetzung Licht: Irene Selka
Yolanda Correa
Ksenia Ovsyanick
Polina Semionova
Elisa Carrillo Cabrera
Johnny McMillan

STRONG

Tanzstück von Sharon Eyal
Musik von Ori Lichtik

Als vibrierende Experimente an der Grenze zwischen Präzision und vermeintlichem Exzess sind auch Sharon Eyals Choreographien zu beschreiben, die bei Publikum und Tänzern einen Nerv zu treffen scheinen. Die kompromisslose israelische Choreographin hat längst zu einer sehr persönlichen, unverwechselbaren künstlerischen Handschrift gefunden, wurde nicht nur vom Hause Dior zur Gestaltung einer der letzten Modenschauen verpflichtet, sondern erobert zunehmend die europäischen Tanzbühnen. Die emotionale Authentizität, die zur Interpretation ihrer Stücke erforderlich ist, wird sie nun mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts in einer Kreation für Berlin persönlich erforschen.
Während der Aufführung werden unvermittelte und starke Sound-Effekte ausgelöst, die unter Umständen ein gewohntes Maß überschreiten.

Choreographie: Sharon Eyal
Co-Choreographie: Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Bühne: Gai Behar
Bühne: Sharon Eyal
Kostüme: Rebecca Hytting
Licht: Alon Cohen
Choreographische Assistenz: Rebecca Hytting

Dauer:
100 Minuten inkl. 1 Pause