Anlaufstellen und Beschwerdemanagement

Folgende Ansprechpersonen und Anlaufstellen können bei Beschwerden und in Konflikten in der Stiftung Oper in Berlin kontaktiert werden:

Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
Die Beschäftigten der Stiftung Oper in Berlin haben nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) das Recht, sich bei empfundener rassistischer Diskriminierung oder Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts oder sexuellen Identität, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung sowie des Alters bei der Arbeitgeberin offiziell zu beschweren.

Diese ist zur Prüfung der Beschwerde verpflichtet und hat bei positivem Ergebnis geeignete Maßnahmen zur Abhilfe der diskriminierenden Handlung vorzunehmen.

Die Beschwerdestelle der Stiftung Oper in Berlin wird von der Frauenvertretung wahrgenommen: 
Frau Geelen-Walter (030 246 477 444 / frauenvertretung@oper-in-berlin.de)

Die Beschwerde ist an keine bestimmte Schriftform und Frist gebunden, sollte aber nach Möglichkeit schriftlich und zeitnah erfolgen. Nach Abschluss der Sachverhaltsermittlung erhalten die beschwerdeführenden Beschäftigten eine Mitteilung, ob eine Diskriminierung nach dem AGG vorliegt.
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens ist die Stiftung Oper in Berlin als Arbeitgeberin dazu verpflichtet, mögliche dienst- oder arbeitsrechtliche Verfehlungen, die Beschäftigte durch eventuell diskriminierende Handlungen zu verantworten haben, zu verfolgen und zu ahnden. Insofern können Beschwerden nur bedingt vertraulich behandelt werden.
Es wird gebeten, sich im Vorfeld von der Beschwerdestelle über die Rechte und Pflichten beraten zu lassen.
In diesem Zusammenhang wird mit Nachdruck auf das Maßregelungsverbot des § 16 AGG verwiesen: Der Arbeitgeber darf Beschäftigte nicht wegen der Inanspruchnahme von Rechten nach dem AGG oder wegen der Weigerung, eine gegen das AGG verstoßende Anweisung auszuführen, benachteiligen. Gleiches gilt für Personen, die den Beschäftigten hierbei unterstützen oder als Zeuginnen oder Zeugen aussagen. Die Zurückweisung oder Duldung benachteiligender Verhaltensweisen durch betroffene Beschäftigte darf nicht als Grundlage für eine Entscheidung herangezogen werden, die diese Beschäftigten berührt.

Beschwerdestelle nach dem Landesgleichstellungsgesetz
Das Landesgleichstellungsgesetz hat zum Ziel, Frauen und Männer gleichzustellen und sie vor Diskriminierungen wegen ihres Geschlechts oder ihres Familienstandes zu schützen. Im Dezember 2020 fand die letzte Wahl der Frauenvertreterin statt, die gemäß § 17 Abs. 7 LGG Beschwerden von Betroffenen entgegennimmt:

Frau Geelen-Walter (030 246 477 444 / frauenvertretung@oper-in-berlin.de)
Stellvertreterin: Frau von Brück

Die Beschwerde sollte nach Möglichkeit schriftlich und zeitnah erfolgen.

Konfliktberater nach der Dienstvereinbarung Kollegiales Miteinander
Die Dienstvereinbarung (DV) Kollegiales Miteinander vom 02.05.2017 hat u.a. die Förderung und Verwirklichung der gegenseitigen Achtung und des Respekts der Persönlichkeit der Anderen zum Ziel. Die in der DV benannten Konfliktberater der jeweiligen Betriebe der Stiftung Oper in Berlin sind für die Beschäftigten Ansprechpersonen bei allen Arten von Konflikten. Weitere Angaben zu den Konfliktberatern und den Verfahren können dem beigefügten Flyer entnommen werden.
FLYER KONFLIKTBERATUNG DER STIFTUNG OPER IN BERLIN

Vertrauensstelle und Antidiskriminierungsstelle nach den wertebasierten Verhaltenskodexen der Betriebe der Stiftung Oper in Berlin
Die Stiftung Oper in Berlin und ihre Betriebe beziehen sich in ihrem gemeinsamen Umgang und ihrem Führungsverständnis auf den vom Deutschen Bühnenverein 2018 verabschiedeten wertebasierten Verhaltenskodex.
Dieser hat zum Ziel die Beschäftigten vor Machtmissbrauch und sexueller Belästigung zu schützen. Ansprechpartner für die Beschäftigten sind danach neben der Frauenvertretung die unabhängige und überbetriebliche Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. Themis (www.themis-vertrauensstelle.de) und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (www.antidiskriminierungstelle.de).

Weitere innerbetriebliche Ansprechpartner
Darüber hinaus nehmen sich die Personalratsmitglieder, die Vertrauensfrau oder der Vertrauensmann der Schwerbehinderten als auch die Vertreter des Helferkreises für Betroffene, die Probleme mit Alkohol und Suchtmitteln haben, der entsprechenden Anliegen der Beschäftigten an.

Personalrat der Stiftung Oper in Berlin
VORSITZENDER Rainer Döll
1. STELLVERTRETENDER VORSITZENDER Oliver Wulff
2. STELLVERTRETENDER VORSITZENDER Christoph Lauer
VORSTAND Rainer Döll, Oliver Wulff, Christoph Lauer, Tilo Morgner, Cuba Schier
MITGLIEDER Gunther Engelmann, Andreas Erbe, Andreas Frohnhoefer, Peter Koschina, Peter Miedzinski, Christin Pinzer, Florian Scherer, Lothar Strauß, Björn Struck, Renate Geelen-Walter
SEKRETARIAT Esther Gorgoni
JUGENDVERTRETUNG
1. VORSITZENDE Camilla Schlief
STELLVERTRETENDE VORSITZENDE Pascal Liesemann, Mathilda Kramp

Sekretariat:  
Esther Gorgoni (030 246 477 621 / personalrat@oper-in-berlin.de)

Schwerbehindertenvertretung:   
Svetlana Wolf (030 343 842 87 / wolfs@deutscheoperberlin.de)
Stellverteterin:  Silke Christmann (030 246 477 315 / s.christmann@oper-in-berlin.de)

Helferkreis:  
Renate Geelen-Walter (030 246 477 444 / frauenvertretung@oper-in-berlin.de)

Es ist der Stiftung Oper in Berlin als Arbeitgeberin daran gelegen, dass die Beschäftigten ein absolut diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld vorfinden und sich ermutigt fühlen, die benannten Ansprechpersonen und Anlaufstellen in Konfliktsituation zu kontaktieren.

Desweiteren wird auf die Aushänge in den jeweiligen Betrieben verwiesen.