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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Il barbiere di Siviglia
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DESCRIPTION:Rossinis BARBIER gilt als Inbegriff der musikalischen Komödie:
  Hinter der Spielhandlung um den findigen Figaro scheinen immer wieder die
  Archetypen der Commedia dell’arte durch. Eine Doppelbödigkeit\, die au
 ch in der rasant-vitalen Inszenierung Katharina Thalbachs zur Geltung komm
 t … Dirigent*in: Carlo Goldstein / Anna Handler\; Regie: Katharina Thalb
 ach\; Mit Kieran Carrel / Kangyoon Shine Lee\, Misha Kiria / Simone Del Sa
 vio\, Aleksandra Meteleva / Martina Baroni\, Dean Murphy / Philipp Jekal\,
  Patrick Guetti / Volodymyr Morozov u. a.\nZum StückDie Geschichte ist tu
 rbulent: Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten\, um an dessen bet
 rächtliches Erbe zu gelangen\, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehru
 ng\, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu m
 öglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf A
 lmaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Fi
 garo will er dem Alten ein Schnippchen schlagen\, Rosina für sich gewinne
 n und überdies noch sicherstellen\, dass nicht sein Titel oder Reichtum\,
  sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leich
 te Aufgabe für Figaro\, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe … Am E
 nde siegt die Liebe\, und es stellt sich heraus\, dass alle Vorsicht nutzl
 os war!\n\nPierre Augustin Caron de Beaumarchais [1732 –1799] erfand die
  Figur des ebenso intriganten wie gewitzten Barbiers und widmete ihm eine 
 ganze Komödien-Trilogie\, von denen vor allem die ersten beiden Teile LE 
 BARBIER DE SÉVILLE OU LA PRÉCAUTION INUTILE [1775] und LA FOLLE JOURNÉE
  OU LE MARIAGE DE FIGARO [1778] weltberühmt wurden. Der dritte Teil\, L
 ’AUTRE TARTUFFE OU LA MÈRE COUPABLE\, der 1792 erschien\, trat hinter d
 en Erfolg ihrer Vorgänger\, vielleicht bedingt durch die Wirren der Franz
 ösischen Revolution\, eher zurück. Obwohl das revolutionäre Potenzial v
 or allem des zweiten Teils der Komödie in der genialen Vertonung Mozarts 
 [DIE HOCHZEIT DES FIGARO\, 1786] am deutlichsten spürbar wird\, besitzt a
 uch der Barbier des ersten Teils viel respektloses Temperament\, das ihn z
 ur Hauptfigur einer komischen Oper geradezu prädestiniert. Giovanni Paisi
 ello hatte 1782 mit seiner Vertonung des BARBIERE einen durchschlagenden E
 rfolg\, so dass Rossini gegen ein scheinbar übermächtiges Vorbild antrat
 \, als er beschloss\, denselben Stoff erneut zum Gegenstand einer komische
 n Oper zu machen. Und doch gelang ihm 34 Jahre nach Paisiellos Triumph die
  vielleicht witzigste und temporeichste Opera buffa der Operngeschichte.\n
 \nZur InszenierungKatharina Thalbach versetzt die Handlung um den berühmt
 en Opernfrisör\, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse über
 windet\, in das farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes: Vom
  Oldtimer über den Traktor bis zum Fahrrad reist hier alles mal durch. Un
 d so auch der mysteriöse Theaterkarren\, der all die wahnwitzigen Figuren
  der italienischen Commedia ausspuckt. Schon sammeln sich zwischen Strandd
 uschen und Sonnenliegen Touristengruppen\, um dem Spektakel beizuwohnen\, 
 das in seiner vitalen Turbulenz die Grenzen von großer und kleiner Bühne
  verschwimmen lässt und so den ganzen Saal mit Energie füllt. Der BARBIE
 R VON SEVILLA gehört mit seinen vielen unvergesslichen Melodien und weltb
 ekannten Arien zu den absoluten Klassikern der Opernliteratur und wird in 
 dieser lebendigen Inszenierung Thalbachs mit der üppigen Kostümpracht Gu
 ido Maria Kretschmers für Opernneulinge wie für Kenner gleichermaßen zu
 m Erlebnis.
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