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LOCATION:Staatsoper Unter den Linden\, 
SUMMARY:Siegfried
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DESCRIPTION:Siegfried\, der Sohn Siegmunds und Sieglindes\, ist ein tatkrä
 ftiger junger Mann. Vom verschlagenen Nibelungen Mime aufgezogen\, kennt e
 r seine Eltern nicht – einzig Bruchstücke eines Schwertes hat sein Vate
 r hinterlassen. Siegfried schmiedet den Stahl neu zu einer starken Waffe\,
  mit der er den Drachen Fafner erschlägt. Dieser hatte den Ring gehütet\
 , den Siegfried nun an sich nimmt. Und er gewinnt Brünnhilde\, die er aus
  dem Schlaf erweckt.\n\nIm dritten Teil seiner Ring-Tetralogie lässt Wagn
 er märchenhafte Motive in seine große mythologische Erzählung einfließ
 en. Die allbekannte Geschichte von „Einem\, der auszog\, das Fürchten z
 u lernen” hat sich im Siegfried ebenso niedergeschlagen wie Episoden au
 s dem mittelalterlichen „Nibelungenlied”. Naturbilder wie das berühmt
 e „Waldweben” zeugen von den besonderen klangmalerischen Fähigkeiten 
 Wagners\, auch die musikalischen Darstellungen von Feuer und Gewitter\, vo
 n Schmelzen und Schmieden und anderem mehr gelingen sehr plastisch. Ein le
 tztes Mal tauchen die Götter auf: Der einst so mächtige Wotan hat sich z
 um Wanderer gewandelt\, der jedoch kaum mehr aktiv in die Handlung eingrei
 ft\, die zuvor noch allwissende Erda\, die im Rheingold das Ende der Göt
 ter ahnungsvoll angekündigt hatte\, weiß vom Gang der Welt nichts mehr. 
 Die Zukunft scheint Siegfried und Brünnhilde zu gehören\, ihr Jubel kenn
 t keine Grenzen. Und doch spürt man\, dass noch ein tragisches Finale bev
 orsteht.
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