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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Music of Changes
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DESCRIPTION:«I can't understand why people are frightened of new ideas. I'
 m frightened of the old ones.» John Cage\nGemeinsam mit dem Berliner Zafr
 aan Ensemble entwerfen der musikalisch verspielte und vielseitige Theaterk
 ünstler Thom Luz und Titus Engel\, Conductor in Residence der Deutschen O
 per Berlin\, einen Musiktheaterabend\, in dem sich John Cages Werk in sein
 er gesamten Weite erleben lässt: von den überraschend mitreißenden Perk
 ussionsstücken der Anfangsjahre über die nachdenklicheren Ausdünnungs- 
 und Auflösungsharmonien der mittleren Schaffensperiode bis zu den völlig
  von Zufall und Eigeninitiative ihrer Interpretatorik gestalteten Klangmed
 itationen des Spätwerks. In Cages Werk liegt – über hundert Jahre nach
  seiner Geburt – immer noch eine der radikalsten musikalischen Antworten
  auf die dringendste Frage unserer Gesellschaft: Wie kann es uns gelingen\
 , eine Struktur zu erschaffen\, in der die unterschiedlichsten Töne koexi
 stieren können\, ohne dass ein Ton den anderen dominiert\, beherrscht\, v
 erdrängt\, umdeutet oder gar auslöscht? In einem Bühnenraum zwischen Ko
 nzertbühne und musikalischer Turnhalle werden Cages Kompositionen und Kon
 zepte aufgeführt und umgesetzt: Das Publikum erlebt\, wie Cages klanggewo
 rdene Weltordnung sich auf der Bühne ausbreitet und den Raum verändert: 
 Was wie ein klassischer Konzertabend beginnt\, entpuppt sich als vom Zufal
 l orchestrierte Gründungsversammlung einer zukünftigen Gesellschaft\, di
 e völlig nach musikalischen Prinzipien funktioniert: Freiheit ist der Rau
 m zwischen fünf Notenlinien\, Harmonie ist eine Form von Ordnung\, die au
 ch Unvereinbarkeit einschließt. Die Inklusion des Zufallsprinzips als str
 ukturgebendes Element wird dabei fürs Publikum zur nachvollziehbaren und 
 fesselnden Begegnung mit den Möglichkeiten des nicht-deterministischen En
 tscheidungsprinzips: Jede Aufführung ist eine Uraufführung\, in keiner V
 orstellung geschieht zweimal das exakt Gleiche. So entsteht ein neuartiges
  Portrait des Komponisten – und ein Auftrag an uns Menschen der Jetztzei
 t: Begebt euch in Resonanz\, und vergesst die Idee vom Menschen im Macht- 
 und Bedeutungszentrum der Schöpfung.
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