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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:La traviata
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DESCRIPTION:Mit seiner Vertonung der »Kameliendame« brachte Verdi zwei de
 r großen Themen des 19. Jahrhunderts auf schockierend direkte Art auf die
  Opernbühne: Die Prostitution und die Schwindsucht. In seiner Inszenierun
 g betonte Götz Friedrich die Aussichtslosigkeit von Violetta Valérys Ver
 such\, ihrem Schicksal zu entrinnen … Dirigent: Ivan Repušić / Frances
 co Lanzillotta\; Inszenierung: Götz Friedrich\; Mit Adela Zaharia / Elben
 ita Kaitazi\, Amitai Pati / Andrei Danilov\, Thomas Lehman / Dean Murphy u
 .a.\nZum StückAuf einem Fest\, zu dem Violetta Valery\, luxuriös ausgeha
 lten von Baron Douphol\, nach scheinbarer Genesung von einer schweren Kran
 kheit eingeladen hat\, begegnet sie Alfredo Germont und einer Liebe\, für
  die es in ihrer Welt keinen Platz gibt. Sie kehrt ihrem alten Leben den R
 ücken und zieht mit Alfredo aufs Land. Als Alfredos Vater von ihr verlang
 t\, auf den Sohn zu verzichten\, um die Hochzeit der jüngeren Schwester n
 icht durch ihren schlechten Ruf zu gefährden\, gibt sie verzweifelt nach 
 und schreibt Alfredo einen Abschiedsbrief. Auf einem Ball ihrer Freundin F
 lora kommt es zu einem Skandal: Violetta will Alfredo glauben lassen\, das
 s sie den Baron Douphol liebt. In seiner Eifersucht schleudert ihr Alfredo
  das beim Spiel gewonnene Geld vor die Füße\, als „Lohn für ihre Lieb
 esdienste“. Einen Monat später\, als in Paris der Karneval tobt\, liegt
  Violetta im Sterben. Alfredo kommt zurück – sein Vater hat ihm die Wah
 rheit über Violettas Trennungsgrund gesagt. Violetta verzeiht\, gibt Alfr
 edo frei und stirbt.\n\nStoffvorlage für Verdis einzige Oper\, die in der
  bürgerlichen Lebenswelt von Paris um 1847 spielt\, war der viel beachtet
 e Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas dem Jüngeren\, de
 r das Schicksal der am 3. Februar 1847 im Alter von 23 Jahren an Tuberkulo
 se verstorbenen Edelkurtisane Marie Duplessis zum Thema einer kritischen S
 tudie über die Pariser Halbwelt gemacht hat. Während in Dumas’ Roman d
 ie Hauptfiguren in einem dichten Beziehungsgeflecht agieren\, verzichteten
  Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave auf alles\, was nicht unm
 ittelbar mit dem Konflikt zwischen Violetta\, Alfredo und dem Vater Giorgi
 o Germont zu tun hat. Das ganz auf innere Bewegungen verlagerte Drama konz
 entriert sich auf die drei Stadien\, die Violetta Valéry durchlebt: Liebe
 \, Verzicht und Tod.\n\nZur InszenierungGötz Friedrich hat der Tragödie 
 die Atmosphäre eines Requiems verliehen\, indem er die Leidensgeschichte 
 der Violetta als Rückblende erzählt. Schon während des Vorspiels sieht 
 man Violetta auf der kargen Bühne\, die einem monumentalen Grabmal gleich
 t\, auf ihrem weißen Sterbebett liegen. Zu Beginn ihres Festes erhebt sie
  sich vom Bett\, das flugs in eine Salonliege umfunktioniert wird\, stülp
 t sich ein Ballkleid über – und durch die plötzlich aufbrechenden Tür
 en tänzelt die vergnügungssüchtige Pariser Halbwelt herein. Erzählt wi
 rd die Geschichte ganz ohne Sentimentalität\, ohne jeden Anflug von trivi
 aler Direktheit. Konsequent wird das innere Bild des Dramas aufgerollt und
  die Untergangs- und Todesstimmung des Werkes zum Tragen gebracht.
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