BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:www.oper-in-berlin.de
X-PUBLISHED-TTL:P1W
BEGIN:VEVENT
UID:6aa206cfac21f
DTSTART:20260630T193000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND:20260630T213000
LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:La bohème
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Dieses Werk Puccinis ist die wohl berühmteste aller Künstlero
 pern und zugleich das Porträt einer Gruppe junger Menschen\, die in den T
 ag hineinleben\, ohne die Folgen ihres Tuns zu bedenken. In der prachtvoll
 en Inszenierung von Götz Friedrich spiegeln sich Glanz und Elend des Pari
 s der Belle Époque …Dirigent*in: Jurai Valčuha / Anna Handler\; Regie:
  Götz Friedrich\; Mit Attilio Glaser\, Philipp Jekal\, Thomas Lehman\, Vo
 lodymyr Morozov\, Maria Motolygina\, Alexandra Oomens u.a.\nZum StückAn e
 inem frostigen Weihnachtstag in einem Pariser Dachatelier versuchen Rodolf
 o\, der Schriftsteller\, und Marcello\, der Maler\, zu arbeiten. Sie hunge
 rn\, haben kein Brennmaterial für ihren Ofen und kein Geld für die Miete
 . Colline\, der Philosoph\, wollte Bücher ins Leihhaus bringen und kommt 
 unverrichteter Dinge zurück. Der Musiker Schaunard hatte mehr Glück\, er
  bringt Esswaren\, Brennholz\, Zigarren und Geld. Die Freunde gehen ins Ca
 fé Momus\, nur Rodolfo will arbeiten. Er wird gestört von einer Nachbari
 n\, die um Licht bittet\, dabei einen Schwächeanfall erleidet und ihren W
 ohnungsschlüssel verliert. So verliebt sich Rodolfo in Mimì\, die Sticke
 rin\, die unheilbar an Tuberkulose erkrankt ist. Zwei Monate später läss
 t er sie im Stich\, weil er es nicht aushält\, hilflos zuzusehen\, wie si
 ch Mimìs Krankheit in seiner armseligen kalten Behausung verschlimmert. S
 echs Monate später bringt Musetta\, die lange Zeit die Geliebte Marcellos
  war\, Mimì todkrank zurück. Musetta gibt ihre Ohrringe hin\, um Medizin
  zu kaufen\, Colline seinen Mantel. Mimì ist dankbar und glücklich. Rodo
 lfo glaubt\, sie sei in einen heilsamen Schlaf verfallen. Aber Mimì ist t
 ot.\n\nPuccini hatte sich bereits mit EDGAR [1889] und mit MANON LESCAUT a
 ls genialer musikalischer Kolorist erwiesen\, doch erst mit LA BOHÈME wir
 d jene Übereinstimmung zwischen dem Stoff und seiner musikalischen Gestal
 tung erreicht\, von der Claude Debussy schwärmte: »Ich kenne niemanden\,
  der das Paris dieser Zeit so gut beschrieben hat wie Puccini in LA BOHÈM
 E«. Puccinis impressionistische Klangtechnik verbindet subjektives Empfin
 den mit objektiver Tonmalerei. Tonmalerische Elemente\, musikalische Schil
 derungen des Ambientes\, effektvolles musikalisches Lokalkolorit verbreite
 n ihren Zauber vom 1. Bild an\, wenn Rodolfo und Marcello das Dramenmanusk
 ript verbrennen oder wenn der Dichter der ohnmächtigen Mimì das Gesicht 
 mit Wassertropfen benetzt\, wenn im 2. Bild der Chor als Volksmenge mit de
 m für die Militärparade eingesetzten Bühnenorchester kontrastiert wird\
 , wenn im 3. Bild mit sparsamen\, ausgesuchten musikalischen Mitteln die A
 tmosphäre eines kalten Wintermorgens entsteht.\n\nZur InszenierungGötz F
 riedrichs Inszenierung aus dem Jahr 1988 verlegt die Handlungszeit vom Par
 is der 1840er Jahre in die Jahrhundertwende\, in die Entstehungszeit der O
 per. Mit ihren farbigen Schilderungen des Paris der Belle Époque und den 
 großformatigen Bühnenbildern ist die Inszenierung auch nach über 30 Jah
 ren noch ein Publikums-Hit.
DTSTAMP:20260910T012431Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR