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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Der Ring des Nibelungen – Siegfried
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DESCRIPTION:Als »heroisches Lustspiel« bezeichnete Wagner seinen SIEGFRIE
 D\, der bis heute in der Balance zwischen komischen und tragischen Element
 en die Herausforderung für seine Regisseure ist. Für Herheim ist es der 
 Akt des Spiels\, der die Gegensätze zum Ganzen fügt. Die Grenzen zwische
 n Tier und Mensch verschwimmen ebenso wie die zwischen den Figuren und ihr
 em Schöpfer… Dirigent: Sir Donald Runnicles\; Regie: Stefan Herheim\; M
 it Clay Hilley\, Ya-Chung Huang\, Iain Paterson\, Michael Sumuel\, Tobias 
 Kehrer\, Lauren Decker\, Elisabeth Teige u.a.\nZwei Wege\, das Leben zu er
 fahren\, beschreiben die beiden Mittelstücke der Tetralogie: Während sic
 h der Reifeprozess Brünnhildes in der WALKÜRE über die Erfahrung von Le
 id und Mitgefühl hin zum bewussten Reflektieren des Menschseins vollzieht
 \, wird der Weg Siegfrieds allein durch die sinnliche Erfahrung des Ich ge
 prägt. Ist es zunächst nur die Erkundung der eigenen\, schier grenzenlos
 en Körperkraft\, die das Selbstbild des jungen Mannes formt\, treten bald
  andere Sinneseindrücke und schließlich das Erlebnis der erwachenden Sex
 ualität hinzu. Nicht nur Mann und Frau\, sondern auch zwei Prinzipien sto
 ßen im SIEGFRIED aufeinander: Auf der einen Seite die natürliche\, durch
  keinerlei Zweifel getrübte Tatkraft Siegfrieds\, auf der anderen die aus
  der teilnehmenden Beobachtung gewonnene Weisheit Brünnhildes. Und mit Ve
 reinigung dieser beiden entgegengesetzten Kräfte im liebenden Paar schein
 t am Ende des Werkes für einen Moment die Grundlage für eine Neugründun
 g der menschlichen Gesellschaft im Raum zu stehen.
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