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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
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DESCRIPTION:In ihrem Musiktheater ENDLICH meditieren die Komponistin Asia A
 hmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer über unser Verhältnis z
 um Tod und unseren Umgang mit dem eigenen Verfall. In poetischen Bildern e
 ntsteht ein gemeinschaftliches Ritual zwischen Mythologie und Performance\
 , das nach einer lustvollen Hingabe zu dieser letzten Konsequenz des Leben
 s sucht.\nDrei Nornen sitzen am Stamm der Weltesche. Dort spinnen\, knüpf
 en und durchtrennen sie den Lebensfaden und entscheiden so über das indiv
 iduelle Schicksal der Menschen: lebensspendend\, taktgebend\, todbringend.
  Wie ihre mythologischen Schwestern in anderen Kulturen verkörpern die ge
 rmanischen Schicksalsgöttinnen die Macht über Leben und Tod jenseits der
  menschlichen Kontrolle. In unserer säkularisierten Gegenwart ist der Tod
  zum größten gesellschaftlichen Tabu geworden: Um dem Horror seiner Unve
 rfügbarkeit zu begegnen\, wird das Hinauszögern des Endes mittels einer 
 „guten“ und gesunden Lebensweise zum individuellen Projekt\, der Kampf
  um das Aufhalten des körperlichen Verfalls und des Alterungsprozesses zu
 r Lebensaufgabe. \n\nIn ihrem Musiktheater ENDLICH meditieren die Komponis
 tin Asia Ahmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer über unser Ver
 hältnis zum Tod und unseren Umgang mit dem eigenen Verfall. Mit einer Gru
 ppe von alten Menschen konfrontieren sie uns mit dem Blick auf die eigene 
 Endlichkeit und das Alter mit all seinen Zuschreibungen. In poetischen Bil
 dern entsteht ein gemeinschaftliches Ritual zwischen Mythologie und Perfor
 mance\, dass nach einer lustvollen Hingabe zu dieser letzten Konsequenz de
 s Lebens sucht.\n\nSpotlight Die in Lettland geborene und in der Schweiz l
 ebende Komponistin und Pianistin Asia Ahmetjanova gehört zu den aufregend
 sten Nachwuchskünstler*innen der zeitgenössischen Musik. In ihren Arbeit
 en lotet sie die Grenzen zwischen einem experimentellen Umgang mit dem mus
 ikalischen Material und der Performativität des menschlichen Körpers aus
 . Besonders großen Wert legt sie auf die individuelle Herangehensweise ih
 rer Spieler*innen und entwickelt die Kompositionen eng mit den Ensembles. 
 Sie hat bereits mit Klangkörpern wie der Basel Sinfonietta\, dem Ensemble
  ö!\, dem Ensemble Phoenix Basel\, den Neuen Vokalsolisten Stuttgart und 
 dem Klangforum Wien zusammengearbeitet. ENDLICH ist ihre erste Auftragsarb
 eit für ein Musiktheater und ihre erste grössere Zusammenarbeit mit dem 
 ensemble mosaik.
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