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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Die Fledermaus
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DESCRIPTION:Zwischen Walzerseligkeit und Gesellschaftssatire: Villazón ins
 zeniert die Operette als skurrilen Gang durch die Epochen gemäß dem Mott
 o »geliebt und betrogen wird immer« … Dirigent: Patrick Hahn\; Regie: 
 Rolando Villazón\; Mit Gideon Poppe / Thomas Blondelle\, Flurina Stucki /
  Hulkar Sabirova\, Karis Tucker / Stephanie Wake-Edwards\, Thomas Lehman /
  Philipp Jekal u. a.\n„Champagner hat’s verschuldet\, tralalalala“ 
 – darauf einigen sich nach einer durchzechten Nacht voller Verwechslunge
 n und erotischer Ausrutscher am Ende die Protagonisten in Johann Strauß
 ’ FLEDERMAUS. Schuld ist aber nicht nur der Alkohol\, sondern Verwirrung
  stiftet vor allem die Intrige des gedemütigten Dr. Falke\, der einst in 
 einem Fledermauskostüm dem Spott der Kleinstadtgesellschaft ausgesetzt wa
 r und jetzt seine Chance nutzt\, um sich an seinem ‚guten Freund‘\, de
 m Lebemann Gabriel von Eisenstein\, zu rächen. Und so werden die Kammerzo
 fe als Schauspielerin\, die Gattin als ungarische Gräfin und Eisenstein s
 elbst als französischer Marquis maskiert und auf den Ball des Prinzen Orl
 ofsky geschickt. Dass darauf nur Katzenjammer am frühen Morgen im Gefäng
 nis folgt\, liegt dann auch weniger am Champagner als in der Natur der Din
 ge. Johann Strauß gelang mit seiner FLEDERMAUS der Prototyp der Wiener Op
 erette – walzergeschwängert\, polkabesessen und dabei voller bitterbös
 er Ironie. Inspiriert von den Offenbachschen Opéras bouffes aus Paris wur
 de dem bürgerlichen Salonpublikum schonungslos der Spiegel vorgehalten 
 – und mancher Zuschauer erkannte sich im abstrusen Bäumchen-wechseldich
 -Spiel auf der Bühne wieder.\n\n„Die Themen\, die Figuren\, die Masken\
 , die uns Strauß und Genée zeigen\, erzählen von den gleichen gefestigt
 en Strukturen\, in denen wir heute denken. Das war vor hundert Jahren so\,
  das ist heute so\, das wird morgen so sein\, das wird so in der Zukunft s
 ein … Es ist eine große Pantomime\, eine Parabel\, ein Spiel.“ (Rolan
 do Villazón)
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