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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Le nozze di Figaro
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DESCRIPTION:Es wehrt sich nicht nur ein gewitztes Dienerpaar gegen die feud
 ale Macht des Dienstherren\, es wehren sich die Frauen gegen alte Rollenbi
 lder – und auch die Jugend macht klar\, dass sie ihre eigenen Vorstellun
 gen von Sitte und Moral hat. Götz Friedrichs klassische Inszenierung ist 
 ein Evergreen unseres Repertoires ... Dirigent*in: Ben Glassberg / Anna Ha
 ndler\; Inszenierung: Götz Friedrich\; Mit Dean Murphy / Thomas Lehman\, 
 Flurina Stucki / Maria Motolygina\, Nina Solodovnikova / Lilit Davtyan\, M
 artina Baroni / Arianna Manganello\, Padraic Rowan / Artur Garbas u. a.\nZ
 um StückFigaro und Susanna\, Bedienstete am Hofe des Grafen Almaviva\, wo
 llen heiraten und richten sich im Schloss des Grafen die ihnen zugewiesene
  Wohnung ein. Während Figaro voller Vorfreude das Bett ausmisst\, bleibt 
 Susanna misstrauisch. Sie befürchtet\, dass der Graf\, dessen Liebe zu se
 iner Frau Rosina längst abgekühlt ist\, von seinem „Recht der ersten N
 acht“ Gebrauch machen werde. Figaro ist außer sich und nimmt sich vor\,
  die Pläne seines Herrn zu vereiteln. Auch bedrückt ihn ein anderes Prob
 lem: Aus Geldnot hatte er einst Marcellina\, der Haushälterin des Grafen\
 , die Ehe versprochen und wird nun von ihr bedrängt. Inzwischen hat der P
 age Cherubino Zuflucht bei Susanna gesucht\, die im Schlafzimmer der Gräf
 in mit deren Garderobe beschäftigt ist. Der Graf hatte ihn bei der Gärtn
 erstochter Barbarina ertappt und entlassen\, und Susanna soll nun ein gute
 s Wort für ihn einlegen. Als der Graf eintritt\, um Susanna für sich zu 
 gewinnen\, muss er sich verstecken. Da betritt der Musikmeister Basilio di
 e Szene\, wenig später Figaro. Die Situation wird immer turbulenter\, nur
  Susanna gelingt es mit Mühe\, den Überblick zu behalten.\n\nWiderwillig
  stimmt der Graf zu\, der Braut selbst den Schleier anzulegen\, nicht ohne
  im Stillen darauf zu hoffen\, dass sich für ihn noch eine Chance findet.
  Während dessen beklagt die Gräfin die Lieblosigkeit ihres Mannes. Figar
 o und Susanna wollen ihr helfen und schlagen eine Intrige vor: Der Graf so
 lle eifersüchtig gemacht werden und zugleich einen Denkzettel erhalten. D
 a die Beteiligten im Verlauf der Ereignisse aber jeweils auch ihre eigenen
  Wege gehen\, geraten die Dinge außer Kontrolle. Nicht nur die Ehe von Gr
 af und Gräfin\, sondern auch die Liebe des jungen Paares scheinen gefähr
 det. Erst viele Verwicklungen später und am Ende eines äußerst missglü
 ckten abendlichen Stelldicheins findet man sich wieder zusammen\, geläute
 rt und – vielleicht – ein wenig klüger.\n\nDIE HOCHZEIT DES FIGARO\, 
 Mozarts erste Zusammenarbeit mit dem Textdichter Lorenzo da Ponte\, der sp
 äter noch die Textbücher zu DON GIOVANNI und COSÌ FAN TUTTE verfassen s
 ollte\, basiert auf dem damals ebenso aktuellen wie umstrittenen französi
 schen Lustspiel „La folle journée\, ou Le Marriage de Figaro“ [1783 /
  84] von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Eine Komödie über ein Di
 enerpaar\, das sich erfolgreich gegen seine Herrschaft zur Wehr setzt\, wa
 r im vorrevolutionären Paris der frühen achtziger Jahre des 18. Jahrhund
 erts ein unerhörter Skandal. Dass da Ponte es schaffte\, das Stück am Wi
 ener Hof durchzusetzen\, der ganz und gar nicht daran interessiert war\, e
 in solch aufmüpfiges Spektakel auf die Bühne zu bringen\, grenzt an ein 
 Wunder. Mozart und da Ponte überarbeiteten die Handlung\, milderten die g
 esellschaftliche Brisanz der Charaktere ein wenig und passten die Dramatur
 gie des Stückes den Bedingungen des Musiktheaters an\, ohne dabei die Bed
 eutung der Vorlage zu verleugnen. Das Ergebnis war eine der vollkommensten
  musikalischen Komödien der Operngeschichte: Zeitlos in ihrer Menschlichk
 eit\, raffiniert und voller überraschender Wendungen im Aufbau der Handlu
 ng und von einem überwältigenden musikalischen Reichtum\, der jede einze
 lne der Figuren in ihrem Verhältnis zu sich selbst wie auch zu den andere
 n lebendig werden lässt.\n\nZur InszenierungDie Inszenierung von Götz Fr
 iedrich folgt der Mozartschen Vorgabe mit psychologischem Scharfblick\, Si
 nn für das Absurd-Komische in den sich steigernden Verwicklungen und mit 
 dem Verständnis für die menschliche Unvollkommenheit\, die Mozart\, nie 
 entlarvend\, aber immer kritisch analysierend begreifbar macht.
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