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LOCATION:Deutsche Oper Berlin\, Berlin
SUMMARY:Giulio Cesare in Egitto
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DESCRIPTION:In ihrem immensen musikalischen Farbenreichtum ist dies die woh
 l prominenteste Oper Händels. Und dass die Handlung auf eine allseits bek
 annte Liebesgeschichte zurückgreift – die von Intrigen und Bürgerkrieg
 en überschattete Liaison zwischen Julius Caesar und Kleopatra – war und
  ist dem Erfolg obendrein förderlich. Wir präsentieren Ihnen dieses Werk
  in der Meisterinszenierung David McVicars … Dirigent: Alessandro Quarta
 \; Regie: David McVicar\; Mit u. a. Christophe Dumaux\, Elena Tsallagova\,
  Stephanie Wake-Edwards\nTiefste moralische Entrüstung steht direkt neben
  strategisch eingesetzter Koketterie\, die Verzweiflung von schutzlosen Fl
 üchtlingen ist verstrickt in das Ränkespiel der Mächtigen – wohl kein
 e Oper des Barock bietet ein derart weites Spektrum menschlicher Emotionen
  und Verhaltensweisen wie Händels 1724 in London uraufgeführter GIULIO C
 ESARE IN EGITTO. Schon zu Lebzeiten Händels einer seiner größten Erfolg
 e\, ist das Stück über die Liebe zwischen dem alternden römischen Feldh
 errn Julius Cäsar und der jungen Pharaonin Cleopatra bis heute die meistg
 espielte Händeloper. Das liegt nicht nur daran\, dass die zugrunde liegen
 de Geschichte eine der bekanntesten historischen Lovestorys überhaupt ist
  und von Shakespeare über Liz Taylor und Richard Burton bis zu „Asterix
  und Cleopatra“ immer neue Ausschmückungen erfahren hat\, sondern auch 
 am raffinierten Libretto\, das Händel zu einer ganzen Reihe von Arien-Hit
 s und überaus einprägsamen Figurenporträts inspirierte. Denn neben dem 
 römisch-ägyptischen Liebespaar Cäsar und Cleopatra ist in GIULIO CESARE
  IN EGITTO ein zweites Figurenpaar präsent\, bei dem es nicht ums Flirten
  geht\, sondern um das blanke Überleben: Cornelia\, die Witwe des ermorde
 ten Caesar-Widersachers Pompeius\, und ihr Sohn Sesto\, die in Ägypten Sc
 hutz gesucht haben\, aber dort zum Spielball des Machtkampfes zwischen Cle
 opatra und ihrem Bruder Tolomeo werden.\n\nDie Deutsche Oper Berlin zeigt 
 GIULIO CESARE IN EGITTO in der gefeierten Produktion des schottischen Regi
 sseurs David McVicar\, die am Festspielhaus Glyndebourne erarbeitet und au
 ch an der New Yorker Metropolitan Opera gezeigt wurde. McVicar nutzt die E
 lemente des barocken Soffittentheaters\, um ein abwechslungsreiches Spiel 
 zu entfalten\, in dem Raum für die großen tragischen Gefühle ist\, das 
 aber auch mit Charme und Humor die Avancen Cleopatras gegenüber dem stark
 en Mann aus Rom auskostet.\n\nSpotlightIleana Cotrubas hatte den richtigen
  Riecher: Die berühmte rumänische Sopranistin nahm ihre junge Fachkolleg
 in aus Nordossetien\, Elena Tsallagova\, entschlossen unter ihre Fittiche\
 , nachdem sie sich von ihrem Ausnahmetalent überzeugt hatte. Das half off
 enbar\, denn schon bald konnte Tsallagova nicht nur an der Pariser Opéra 
 debütieren\, sondern gelangte über München auch ins Ensemble der Deutsc
 hen Oper Berlin. Hier präsentierte sie in den letzten 15 Jahren nicht nur
  ein breites Repertoire von Mozart über Verdi und Meyerbeer bis Zemlinsky
 \, sondern stellte auch eine nahezu konkurrenzlose darstellerische Wandlun
 gsfähigkeit unter Beweis\, zuletzt als Zdenko / Zdenka in Tobias Kratzers
  gefeierter Inszenierung der ARABELLA: Als Händels Cleopatra zeigt sie nu
 n im barocken Repertoire eine neue Facette ihres Könnens.
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