Robert Dean Smith

Sänger
Robert Dean Smith wurde in Kansas, USA, geboren und studierte an der Pittsburg State University Gesang. Daneben studierte er Saxophon und spielte in diversen klassischen und Jazz-Ensembles. Anschließend setzte er sein Gesangsstudium an der New Yorker Juilliard School fort. Er begann seine Karriere als Bariton und war bis zu seinem Fachwechsel über mehrere Jahre in lyrischen Bariton-Partien zu hören. Seine fundierte Ausbildung und seine gestalterische Vielseitigkeit eröffnen ihm ein breit gefächertes Repertoire.

In seinem Repertoire finden sich u.a. Wagners PARSIFAL, LOHENGRIN, STOLZING, SIEGMUND und TRISTAN, Verdis TROVATORE (Manrico), FORZA DEL DESTINO (Alvaro) und DON CARLO, Puccinis TOSCA (Cavaradossi) und MANON LESCAUT (Des Grieux), Bizets CARMEN (Don José), Ponchiellis LA GIOCONDA (Enzo), Leoncavallos PAGLIACCI (Canio), Beethovens FIDELIO (Florestan), Tschaikowskijs PIQUE DAME (Hermann), Offenbachs LES CONTES D´HOFFMANN (Hoffmann) und Webers DER FREISCHÜTZ (Max).

Dabei arbeitete der Künstler mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, James Levine, Sir Colin Davis, Christian Thielemann, Antonio Pappano, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Donald Runnicles und Zubin Mehta.

Seit seinem Debüt 1997 kehrte Robert Dean Smith regelmäßig als Stolzing nach Bayreuth zurück, sang bei den Festspielen 2001 den Lohengrin und gab sein Debüt als Siegmund (WALKÜRE). Von 2005 bis 2012 sang er in Bayreuth die Partie des Tristan in Christoph Marthalers Inszenierung von TRISTAN UND ISOLDE.

Die kommenden Engagements beinhalten Auftritte als Tannhäuser bei den Münchner Opernfestspielen (Dir. Kent Nagano), Rienzi in Bayreuth (musikalische Leitung Christian Thielemann), Radames / AIDA an der Opera Bastille Paris (Dir. Philippe Jordan), und Tristan / TRISTAN UND ISOLDE an der Wiener Staatsoper.

Eine Solo-CD mit Arien von Wagner ist bei ARTE NOVA, eine CD mit Auszügen aus TRISTAN UND ISOLDE ist bei OehmsClassics erschienen.

Robert Dean Smith debütierte anlässlich eines Konzert-Gastspiels der Deutschen Oper Berlin in Tokyo am 12. Februar 1998. Seitdem gestaltete er auch im Haus an der Bismarckstraße Partien wie Lohengrin, Walther von Stolzing, Parsifal und Tannhäuser.
 
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