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Cendrillon (Aschenputtel)
Mi, 19. Dez 2018, 20:00

Jules Massenet

Oper in vier Akten [1899]

Cendrillon (Aschenputtel)
Cendrillon (Aschenputtel)
Cendrillon (Aschenputtel)
Cendrillon (Aschenputtel)
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Cendrillon (Aschenputtel)
Cendrillon (Aschenputtel)
Cendrillon (Aschenputtel)

Eine verunglückte Ballerina, die sich als Aschenputtel vor stiefmütterlichem Leistungsdruck und neidischen Schwestern in die rettenden Arme der großen, wahren, einzigen Liebe flüchtet: Damiano Michielettos realistisch-ironische Inszenierung dieser Opernrarität, mit Sopranistin Nadja Mchantaf in der Titelpartie und Mezzosopranistin Karolina Gumos als Märchenprinz, überrascht »mit ihrem zauberhaft leichten Theaterspiel« [taz].
Das weltbekannte Märchen vom armen unterdrückten Mädchen vertonte der Gentleman-Komponist französischer Spätromantik, Jules Massenet, mit schmissigem Orchestersound und zerbrechlich anmutenden Melodien zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk: »Ein großer Abend ist hier gelungen, fern vom konventionellen ›Cinderella‹-Kitsch.« [Der Tagesspiegel]
Jules Massenets Vertonung, uraufgeführt 1899 an der Pariser Opéra-Comique, erlebte nach ihrer Premiere einen Siegeszug über die Welt. Inmitten der Belle Époque traf der seinerzeit erfolgreichste Komponist Frankreichs den Nerv einer Zeit gesellschaftlicher und technischer Umbrüche, in der die Sehnsucht nach kleinen Fluchten aus einer Wirklichkeit, welche die Menschen zunehmend überforderte, ins Unendliche wuchs. Massenet betont die verzauberte, traumhafte Seite der Geschichte und verleiht seinen Märchenfiguren menschliche Züge. Das gefährdete Glück des Liebespaares und die tiefe Bindung zwischen Tochter und Vater stehen im Zentrum seiner modernen Märchenvision. In den für die französische Oper der Spätromantik typischen duftigen Orchesterklängen scheinen Aschenputtel und der Prinz einer Welt enthoben, die als bloße Karikatur fragwürdig gewordener Normen daherkommt. Barocke Musikformen werden ebenso zitiert wie parodistisch überhöht und vereinen sich mit Lyrismus und romantischer Dramatik zu einem spannenden Musiktheaterrausch: »Ein großer Abend ist hier gelungen, fern vom konventionellen ›Cinderella‹-Kitsch.« [Der Tagesspiegel] Conte de Fées in vier Akten [1899]
Libretto von Henri Cain nach dem Märchen Cendrillon ou La Petite Pantoufle de verre von Charles Perrault

Im Repertoire seit 12. Juni 2016

Werkinfo:
Oper in vier Akten [1899]