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Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Do, 28. Dez 2017, 19:30

Igor Strawinsky / Maurice Ravel

Burlesque in vier Szenen [1947] / Fantaisie lyrique in zwei Teilen [1925]

Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
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Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges
Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Nach dem atemberaubenden Erfolg der  Zauberflöte , die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, ist die britische Theatertruppe »1927« an die Komische Oper Berlin zurückgekehrt – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern …
Igor Strawinskys Petruschka wirft den Zuschauer mitten hinein ins ausgelassene, wilde Treiben eines Jahrmarkts, auf dem ein unheimlich wirkender Gaukler drei Puppen präsentiert, die er mit seiner Magie zum Leben erweckt: die verletzliche Akrobatin Ptitschka, den grobschlächtigen aber gutmütigen Muskelmann Patap und den tollpatschigen Clown Petruschka. Von ihrem sadistischen Meister fortwährend zur Schau gestellt und gequält, sehnen sich alle drei nach Freiheit, doch nur Petruschka gelingt schließlich die Flucht. Berauscht vom neuen Lebensgefühl stürzt er sich voller Neugier ins Jahrmarkt-Getümmel. Doch die Freiheit währt nicht lange …
Weil er unartig und widerspenstig ist, muss das Kind in Maurice Ravels L’Enfant et les Sortilèges zur Strafe in seinem Zimmer bleiben. Wütend zerstört es die Zimmereinrichtung und quält seine Katze. „Ich bin böse und frei!“, ruft es triumphierend. Doch der Triumph währt nicht lange. Wie in einem bösen Albtraum werden die beschädigten Gegenstände – Sessel, Uhr, Teekanne oder Tapete – lebendig und rächen sich an ihrem Peiniger. Selbst die Natur und ihre Bewohner setzen dem Kind zu, das zu lernen beginnt, welche Konsequenzen die eigenen Taten nach sich ziehen. Als es schließlich Mitgefühl mit einem verletzten Eichhörnchen zeigt, endet der Spuk – vorerst!
Ein Doppelabend über Zurechtweisung und Manipulation, über Erwachsenwerden und die Emanzipierung von (falschen) Zwängen, über den unbändigen Drang nach Freiheit. Bühne, Klänge, Sänger*innen und Akrobat*innen verschmelzen in den Bildwelten von »1927« zu einem alle Sinne berauschenden Erlebnis. Text »L'Enfant« von Colette


Im Repertoire seit 28. Januar 2017


Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein

Werkinfo:
Burlesque in vier Szenen [1947] / Fantaisie lyrique in zwei Teilen [1925]