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Il viaggio a Reims
Sa, 19. Mär 2022, 19:30

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)

Il viaggio a Reims
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Il viaggio a Reims ... kurz erklärt
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Premierenstimmen: Il viaggio a Reims
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Highlight: „Medaglie incomparabili“ [Il viaggio a Reims]
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Il viaggio a Reims
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Il viaggio a Reims - Finale
Il viaggio a Reims - Finale

Ganz Europa scheint im Hotel zur Goldenen Lilie versammelt zu sein, um sich auf den Weg zur Krönung Karls X. nach Reims zu machen. Doch es kommt anders als geplant: Die zusammengewürfelte Reisegesellschaft wird es nicht mehr rechtzeitig nach Reims schaffen. Also entscheidet man, nach Paris zurückzufahren und dort den neuen König gebührend zu empfangen, aber nicht ohne zuvor im Hotel das freudige Ereignis zu feiern. IL VIAGGIO A REIMS war die letzte Oper, die Gioacchino Rossini in italienischer Sprache schrieb. Als Auftragswerk des Théâtre Italien für die Krönungsfeierlichkeiten Karl X. war sich Rossini der kurzen Halbwertzeit dieser Gelegenheitsoper durchaus bewusst – und so verwendete er dann auch große Teile der Partitur für seinen COMTE D’ORY. Dabei ist IL VIAGGIO A REIMS einer der Höhepunkte in Rossinis Laufbahn: Eine völlig abstruse Handlung, virtuose Koloraturkaskaden und ein vierzehnstimmiges Ensemble scheinen gleichzeitig Kondensat und Schlussstrich unter Rossinis komisches Opernschaffen zu sein. Lange Zeit war die Partitur verschollen, doch die Wiederaufführung durch Claudio Abbado 1984 in Pesaro mit einem auserlesenen Solistenensemble war ein Paukenschlag – seitdem findet die Oper immer wieder ihren Weg auf die Spielpläne.

Regisseur Jan Bosse wird sich der absurd-komischen Grundsituation des wartenden Europas im französischen Kurhotel mit viel Leichtigkeit, Witz und Ironie nähern.

Werkinfo:
Die Reise nach Reims oder Das Hotel zur goldenen Lilie

Dramma giocoso in einem AktLibretto von Giuseppe Luigi BalochiUraufführung am 19. Juni 1825 am Théâtre-Italien in ParisPremiere an der Deutschen Oper Berlin am 15. Juni 2018

empfohlen ab 13 Jahren