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Ballet for Future? Wir müssen reden!
Di, 31. Mai 2022, 19:00

Gesprächsrunde

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter balletforfuture@staatsballett-berlin.de ist erforderlich. Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Richtlinien.Das Staatsballett Berlin eröffnet die im öffentlichen Raum entstandene Debatte um Repertoire, Kanon und Praxis des klassischen Balletts und hinterfragt dazu Formen und Praktiken der historischen Aufführungspraxis im eigenen Haus. Welche Bedeutung hat diese Kunstform im 21. Jahrhundert? »Ballet for Future? Wir müssen reden!« ist die Einladung, an den runden Tisch der Diskussion zu kommen und jene Gedanken und Anregungen zur Sprache zu bringen, die das Publikum, Tänzer:innen, Kritiker:innen, Aktivist:innen und Wissenschaftler:innen aktuell oder schon seit langem bewegen. Im Rahmen von fünf Terminen werden wechselnde Themen-Komplexe mit jeweiligen Expert:innen in den Fokus genommen. Auf Einladung von Dr. Christiane Theobald sollen die drängendsten Fragen zu Age/Race/Religion/Ability/Class/Gender ergebnisoffen diskutiert werden. Welche neuen Perspektiven und Räume sind notwendig und möglich, um eine institutionelle Weiterentwicklung anzustoßen und Veränderungen stattfinden zu lassen? Gemeinsam mit Dr. Mariama Diagne, promovierte Tanzwissenschaftlerin und ausgebildete Tänzerin, und moderiert von Claudia Henne, Tanzkritikerin und Kulturjournalistin, setzt das Staatsballett Berlin den Dialog um die Zukunft des Balletts unter neuen Vorzeichen fort..Die nächsten Termine

13. Januar 2022, 19 UhrAusbildung und Mentoring. Der Weg auf die Bühne3. März 2022, 19 UhrBesucher:innen und Nicht-Besucher:besucherinnen. Eine Kunstwelt für Spezialisten?

31. Mai 2022, 19 UhrBest Performance? Bis an die Grenzen der Belastbarkeit.Vergangene Termine

14. September 2021, 19 UhrBallett-Repertoire gestern, heute und morgenWas darf, was kann, was sollte eine Ballett-Compagnie heutzutage aufführen? Sind die Werke des klassischen Ballett-Repertoires noch zeitgemäß? Was genau sind die kritischen Inhalte und wie kann man damit umgehen? Wie kann die Kommunikation darüber im Spielbetrieb hergestellt werden? Können Fragestellungen, die sich im Tanz selbst zu diesem Thema ergeben, auch tänzerisch beantwortet werden?Zum Thema „Diversität und Ballett-Repertoire“ treffen sich Expert:innen auf Einladung der kommissarischen Intendantin Dr. Christiane Theobald am Runden Tisch des Staatsballetts Berlin: Zur vielstimmigen Besetzung der Diskussionsrunde, geleitet von der Tanzjournalistin Claudia Henne, gehören Black Pearl Almeida de Lima (freiberufliche Tänzerin und Choreographin), Ingrid Lorentzen (Künstlerische Leiterin des Norwegischen Nationalballetts Oslo), Federico Spallitta (Solotänzer Staatsballett Berlin) ,der Tanzkritiker Arnd Wesemann (tanz), und die Tanzwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Gabriele Brandstetter (FU Berlin) und Dr. Mariama Diagne (derzeit Universitätsassistentin für Gender Studies an der Universität für Darstellende Kunst Wien).4. November 2021, 19 UhrMacht und Diskriminierung im KulturbetriebWie steht es um die Machtverhältnisse im Theater, aber auch in anderen Kultureinrichtungen? Sind die Arbeitsbedingungen besonders prekär und warum ist das so? Wie gehen Machtinhaber:innen konkret mit ihrer Position um? Prof. Dr. Thomas Schmidt, Autor des Buches "Macht und Struktur im Theater. Asymmetrien der Macht" (Springer VS 2019), spricht von einem „strukturellen Machtmissbrauch im deutschsprachigen Theater“. Und auch die Vorkommnisse der jüngeren Vergangenheit in deutschen Kultureinrichtungen verweisen auf ein Problem, das über einzelne Institutionen hinausreicht. Es diskutierten Alan Barnes (Ballettmeister, Choreograph, Tänzer), Dr. Mariama Diagne (Leitung Gesellschaft für Tanzforschung (gtf)), Maren Lansink (Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.), Friedrich Pohl (dancersconnect, GDBA), Prof. Dr. Thomas Schmidt (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, HfMDK) und Annemie Vanackere (HAU Hebbel am Ufer, Intendantin und Geschäftsführerin) und Dr. Dorion Weickmann (Süddeutsche Zeitung, tanz),  moderiert von Claudia Henne (Tanzjournalistin).

Dauer:
90 Minuten ohne Pause