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Lady Macbeth von Mzensk
Fr, 20. Apr 2018, 19:30

Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975)

Lady Macbeth von Mzensk
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Eine faszinierende Frauengestalt steht im Zentrum von Dmitrij Schostakowitschs Oper LADY MACBETH VON MZENSK: Zwar schreckt die russische Kaufmannsfrau Katerina Ismailowa nicht davor zurück, ihren Mann und ihren Schwiegervater zu ermorden, doch schafft es der Komponist, dass man sie und ihre Taten weniger verurteilt als vielmehr versteht. Katerina sei eine Frau, die um der Liebe willen zu allem fähig sei, beschrieb Schostakowitsch das Wesen seiner Titelheldin und zeigt in seiner Oper die Entwicklung einer Frau, die durch die Härte und Rohheit ihrer Umgebung pervertiert wird.

Als diese zweite Oper Schostakowitschs 1934 uraufgeführt wurde, befand sich der damals erst 26-Jährige auf einem ersten Gipfelpunkt seines kompositorischen Schaffens, der parallel auch durch Werke wie die vierte Sinfonie markiert wird. Das vier Jahre später erfolgte Aufführungsverbot durch Stalin, der sich an musikalischen Kühnheiten, aber wohl auch an der humanistischen Kernaussage des Stücks stieß, bedeutete für die Rezeption der LADY MACBETH VON MZENSK zwar eine Zäsur, konnte den Welterfolg der Oper jedoch letztlich nicht aufhalten.

An der Deutschen Oper Berlin wird Schostakowitschs Werk von einem Regisseur inszeniert, der erstmalig in Deutschland arbeitet. In Skandinavien jedoch gehört der Norweger Ole Anders Tandberg zu den bekanntesten Schauspielregisseuren und hat sich mit Arbeiten wie DIE ZAUBERFLÖTE [Stockholm] und DIE HEIMKEHR DES ODYSSEUS [Oslo] in den letzten Jahren auch zunehmend im Musiktheater profiliert.

Werkinfo:
Oper in vier Akten
Libretto von Alexander Preis nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai Leskow
Uraufführung am 22. Januar 1934 im Maly Theater in St. Petersburg (damals Leningrad)
Premiere an Den Norske Opera & Ballett in Oslo am 5. September 2014
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. Januar 2015