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LAB_WORKS COVID_19

Choreographien aus der Isolation

Die erste Bühnen-Neuproduktion des Staatsballetts Berlin nach dem Lockdown wird gestaltet von Choreographen aus dem Ensemble: In der Zeit der häuslichen Isolation haben Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin für sich selbst und/oder die im Haushalt befindlichen Kolleg*innen Choreographien entwickelt. Unter dem Titel »LAB_WORKS COVID_19« werden diese Arbeiten zum ersten möglichen Spieltermin live auf der Bühne aufgeführt werden. Nicht nur im Zuschauerraum, auch auf der Bühne entsprechen die Verhaltensweisen an diesem Abend den Regeln des Robert-Koch-Instituts. Die Uraufführungen, derzeit neun an der Zahl, reichen von Soli über Pas de deux bis hin zu einer Arbeit mit sechs Interpreten, deren räumliche Distanz Teil des choreographischen Denkens ist. Dabei wird ein weites Spektrum an Tanzsprachen dargeboten.
Teil des Konzepts ist, den Entstehungsprozess filmisch zu begleiten, von der häuslichen Ideen-Findung bis zu den Proben, die im Studio und auf der Bühne stattfinden, um dem Publikum die emotionale Seite des Tänzerberufs in der Pandemie deutlich machen zu können.