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Staatsballett kreativ
So, 23. Feb 2020, 20:00

Zu Gast
Weld Company | »Tribute« | Choreographie: Frederic Gies | Musik: Fiedel

Die Weld Company, ansässig in Stockholm, erweitert die Idee von einer Tanzcompagnie und stellt ausdrücklich variable Strukturen zur Verfügung, in denen die verschiedensten kreativen Ansätze in neuen Konstellationen Gestalt annehmen können: Der Körper selbst ist es, der eine tanzende Gemeinschaft definiert, auf dieser Grundlage werden Tanz und Choreographie hinterfragt.
Im Herbst 2018 brachte die Weld Company eine Uraufführung des Tänzers und Choreographen Frédéric Gies zur Uraufführung: Es entstand das abendfüllende Stück Tribute. Den Sound schuf der Musiker Fiedel, der seit 2000 künstlerisch mit dem Label OstGut verbunden und am Berghain in Berlin beheimatet ist.
Frédéric Gies ist ein Protagonist auf dem Feld experimentellen Tanzes. Zu seinen Arbeitsprozessen bei der Entwicklung neuer Werke gehört eine detaillierte Bewegungsrecherche, die von somatischen Praktiken ausgeht, die er sodann auf vermeintlich gewohnte Ausdrucksformen zeitgenössischen Tanzes, des Balletts, das er studierte, und den Tanz in Techno-Clubs und bei Raves anwendet. Die Tanzstücke, die er auf diese Weise erarbeitet, lassen Hierarchien in unterschiedlichster Weise kollabieren und gewohnte Unterscheidungen verblassen.
Frédéric Gies‘ Tribute ist erstmals in Berlin zu sehen. An die Aufführungen der Weld Company in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin schließt sich eine After-Show-Party an.
  
Die Weld Company wurde initiiert von der Choreographin Anna Koch/Weld, wird produziert von WeldWeld und wird unterstützt von der Stadt Stockholm, dem Swedish Arts Council und der Region Stockholm.

Choreographie: Frédéric Gies
Musik: Fiedel
Kostüm: Grzegorz Matlag | Maldoror
Licht: Thomas Zamolo
Tänzerinnen und tänder der Weld Company

Dauer:
60 Minuten ohne Pause