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L'étoile
Der Stern
So | 16.05.10 | 19.00 Uhr Premiere Musik von Emmanuel Chabrier
Text von Eugène Leterrier und Albert G. F. Vanloo |
Handlung
1. AKT
Wie jedes Jahr will König Ouf I. sein Volk zu seinem Namenstag mit einer öffentlichen Hinrichtung erfreuen. Da sich aber niemand eines Verbrechens schuldig gemacht hat, mischt sich Ouf inkognito unter sein Volk, um einen Delinquenten zur Majestätsbeleidigung zu provozieren.
Fürst Hérisson de Porc-Épic taucht in Begleitung seiner Frau Aloès, seinem Sekretär Tapioca und der Prinzessin Laoula auf. Die Prinzessin soll mit Ouf verheiratet werden, hat aber selbst von diesem diplomatischen Coup keine Ahnung. Aus Gründen der Diplomatie reisen auch diese vier inkognito, wobei sich Hérisson als Laoulas Gemahl ausgibt und Aloès so die Möglichkeit erhält, ungeniert mit Tapioca zu flirten, auf den sie ein Auge geworfen hat. Bei ihrer Ankunft erblickt Laoula den Straßenhändler Lazuli und beide verlieben sich ineinander. Hérisson kann dies natürlich nicht zulassen, wo doch Laoula als seine Ehefrau gelten soll. Lazuli ist enttäuscht und verärgert. Dem daherkommenden und ihn provozierenden Ouf gibt er zwei Ohrfeigen. Dies erfreut den König, denn die Tätlichkeit macht den jungen Mann zum Kandidaten für die geplante Hinrichtung. Ouf lüftet sein Inkognito und lässt das Volk zusammenkommen. Schon werden die Vorbereitungen für eine besonders originelle Hinrichtungsmethode getroffen, als Ouf von seinem Astrologen Siroco unterbrochen wird: die Sterne von Ouf und Lazuli seien untrennbar miteinander verbunden, und einen Tag nach Lazuli müsse auch der König sterben. Dies bedeutet auch den Tod des Astrologen, denn testamentarisch hat der König verfügt, der Astrologe dürfe ihn nur um eine Viertelstunde überleben. Die Hinrichtung wird abgesagt, Lazuli aber werden höchste Ehren zuteil.
2. AKT
Ouf tut alles, um Lazuli zu verwöhnen und läßt ihn fürstlich ausstaffieren. Alle Damen fliegen auf ihn, doch um wirklich glücklich zu sein, fehlt Lazuli die Frau, in die er sich verliebt hat. Da man ihn wie einen Gefangenen hält, will er aus dem Fenster springen und fliehen. Um ihr eigenes Leben bangend können Ouf und Siroco ihn gerade noch daran hindern. Lazuli gesteht ihnen, dass die Dame seines Herzens verheiratet ist. Doch auch über diese Hürde will Ouf ihm hinweghelfen. Hérisson wird verhaftet und Lazuli und Laoula dürfen abreisen. Ouf jedoch weiß nicht, dass er gerade seiner eigenen Braut zur Flucht verholfen hat. Hérisson lüftet das Geheimnis um seine vermeintliche Gattin und auf seinen Befehl wird auf die Flüchtigen geschossen. Laoula überlebt, aber von Lazuli fehlt jede Spur. Alle sprechen Laoula ihr Beileid aus, aber warum Ouf über den mutmaßlichen Tod Lazulis so betroffen ist, versteht niemand.
3. AKT
Ouf und Siroco fürchten, dass ihnen nur noch wenig Zeit im irdischen Dasein bleibt. Zumindest eine alkoholische Stärkung täte gut. Lazuli jedoch hat überlebt und ist lediglich in einen See gefallen. Vorerst hält er sich noch versteckt. Bei Ouf und Siroco zeigt der Chartreuse noch keine Wirkung. Der Astrologe kann Ouf nicht überzeugen, die Klausel aus seinem Testament zu entfernen, die besagt, dass er dem König ins Grab zu folgen habe. Vielleicht nach einem weiteren Gläschen? Laoula findet ihren Geliebten und sie planen erneut die gemeinsame Flucht. Ouf wollen sie erst einmal in dem Glauben lassen, Lazuli sei tot. Um wenigstens einen Thronerben zu hinterlassen, will Ouf noch schnell mit Laoula die Ehe vollziehen. Da schlägt die vermeintlich letzte Stunde für den Monarchen. Nichts geschieht. Wahrscheinlich waren Sirocos astrologische Berechnungen falsch. Deshalb soll der Sternendeuter nun sein Leben lassen. Plötzlich erscheint Lazuli, nun aber wirklich mit der Drohung sich umzubringen, wenn er Laoula nicht als Frau erhält. Ouf bleibt nichts anderes übrig, als Laoula und Lazuli zu vereinen.
Wie jedes Jahr will König Ouf I. sein Volk zu seinem Namenstag mit einer öffentlichen Hinrichtung erfreuen. Da sich aber niemand eines Verbrechens schuldig gemacht hat, mischt sich Ouf inkognito unter sein Volk, um einen Delinquenten zur Majestätsbeleidigung zu provozieren.
Fürst Hérisson de Porc-Épic taucht in Begleitung seiner Frau Aloès, seinem Sekretär Tapioca und der Prinzessin Laoula auf. Die Prinzessin soll mit Ouf verheiratet werden, hat aber selbst von diesem diplomatischen Coup keine Ahnung. Aus Gründen der Diplomatie reisen auch diese vier inkognito, wobei sich Hérisson als Laoulas Gemahl ausgibt und Aloès so die Möglichkeit erhält, ungeniert mit Tapioca zu flirten, auf den sie ein Auge geworfen hat. Bei ihrer Ankunft erblickt Laoula den Straßenhändler Lazuli und beide verlieben sich ineinander. Hérisson kann dies natürlich nicht zulassen, wo doch Laoula als seine Ehefrau gelten soll. Lazuli ist enttäuscht und verärgert. Dem daherkommenden und ihn provozierenden Ouf gibt er zwei Ohrfeigen. Dies erfreut den König, denn die Tätlichkeit macht den jungen Mann zum Kandidaten für die geplante Hinrichtung. Ouf lüftet sein Inkognito und lässt das Volk zusammenkommen. Schon werden die Vorbereitungen für eine besonders originelle Hinrichtungsmethode getroffen, als Ouf von seinem Astrologen Siroco unterbrochen wird: die Sterne von Ouf und Lazuli seien untrennbar miteinander verbunden, und einen Tag nach Lazuli müsse auch der König sterben. Dies bedeutet auch den Tod des Astrologen, denn testamentarisch hat der König verfügt, der Astrologe dürfe ihn nur um eine Viertelstunde überleben. Die Hinrichtung wird abgesagt, Lazuli aber werden höchste Ehren zuteil.
2. AKT
Ouf tut alles, um Lazuli zu verwöhnen und läßt ihn fürstlich ausstaffieren. Alle Damen fliegen auf ihn, doch um wirklich glücklich zu sein, fehlt Lazuli die Frau, in die er sich verliebt hat. Da man ihn wie einen Gefangenen hält, will er aus dem Fenster springen und fliehen. Um ihr eigenes Leben bangend können Ouf und Siroco ihn gerade noch daran hindern. Lazuli gesteht ihnen, dass die Dame seines Herzens verheiratet ist. Doch auch über diese Hürde will Ouf ihm hinweghelfen. Hérisson wird verhaftet und Lazuli und Laoula dürfen abreisen. Ouf jedoch weiß nicht, dass er gerade seiner eigenen Braut zur Flucht verholfen hat. Hérisson lüftet das Geheimnis um seine vermeintliche Gattin und auf seinen Befehl wird auf die Flüchtigen geschossen. Laoula überlebt, aber von Lazuli fehlt jede Spur. Alle sprechen Laoula ihr Beileid aus, aber warum Ouf über den mutmaßlichen Tod Lazulis so betroffen ist, versteht niemand.
3. AKT
Ouf und Siroco fürchten, dass ihnen nur noch wenig Zeit im irdischen Dasein bleibt. Zumindest eine alkoholische Stärkung täte gut. Lazuli jedoch hat überlebt und ist lediglich in einen See gefallen. Vorerst hält er sich noch versteckt. Bei Ouf und Siroco zeigt der Chartreuse noch keine Wirkung. Der Astrologe kann Ouf nicht überzeugen, die Klausel aus seinem Testament zu entfernen, die besagt, dass er dem König ins Grab zu folgen habe. Vielleicht nach einem weiteren Gläschen? Laoula findet ihren Geliebten und sie planen erneut die gemeinsame Flucht. Ouf wollen sie erst einmal in dem Glauben lassen, Lazuli sei tot. Um wenigstens einen Thronerben zu hinterlassen, will Ouf noch schnell mit Laoula die Ehe vollziehen. Da schlägt die vermeintlich letzte Stunde für den Monarchen. Nichts geschieht. Wahrscheinlich waren Sirocos astrologische Berechnungen falsch. Deshalb soll der Sternendeuter nun sein Leben lassen. Plötzlich erscheint Lazuli, nun aber wirklich mit der Drohung sich umzubringen, wenn er Laoula nicht als Frau erhält. Ouf bleibt nichts anderes übrig, als Laoula und Lazuli zu vereinen.
