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Oper in Berlin

Komische Oper Berlin


Das Gespenst von Canterville
(c) Iko Freese

Das Gespenst von Canterville

Gruseloper in zwei Akten (2013)

Premiere am 2.11.2014 um 16 Uhr, alle Vorstellungen finden Sie HIER

Auf der Grundlage von Oscar Wildes schaurig-schöner Geschichte über ein altehrwürdiges Schlossgespenst, das in die Jahre gekommen ist, zaubert der Berliner Komponist Marius Felix Lange in seiner Oper eine gruselige Gespenster-Atmosphäre, die Jung und Alt in ihren Bann zieht.

Seit gut 400 Jahren treibt Schlossgespenst Sir Simon auf einem schottischen Anwesen seinen Schabernack. Doch auch an Gespenstern geht die Zeit nicht spurlos vorüber: Sir Simon ist müde geworden und würde sich am liebsten zur Ruhe setzen – zumal seine Spukkünste auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Die neuen Schlossbewohner, einen geschäftstüchtigen Immobilienmakler samt seinen drei Kindern, kann er damit jedenfalls nicht zum Gruseln bringen. Im Gegenteil: Die rotznäsigen Zwillinge Leon und Noel drehen den Spieß einfach um und spielen dem Gespenst ihrerseits allerhand Streiche. Wie gut, dass wenigstens Tochter Virginia ein Herz für den alten Hausgeist hat.

Komponist Marius Felix Lange hat seine bereits dritte Kinder- und Familienoper mit einer ebenso packenden wie ambitionierten Musik versehen, die den Protagonisten und ihren wechselnden Gefühlslagen folgt: schräg und gruselig in den Spukszenen, parodistisch in der Schilderung des Immobilienmaklers und seiner hysterischen Assistentin, aber auch zärtlich, wenn Tochter Virgina die Stimme ihrer verstorbenen Mutter zu hören glaubt.

Regisseurin Jasmina Hadziahmetovic bringt ein turbulentes Spukspektakel auf die Bühne – mit Fledermäusen, Ratten, lebendig werdenden Ritterrüstungen und einem waschechten Gespenst! Ein wilder Gruselspaß für die ganze Familie.


Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer (außer bei Premieren und Sonderveranstaltungen).
 
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