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Oper in Berlin

Stiftung Oper in Berlin

Stiftung Oper in Berlin
Wriezener Bahnhof 1
10243 Berlin

Telefon: +49 (0)30 24 64 77-100
Fax: +49 (0)30 24 64 77-102

Für Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte direkt an die Opernhäuser
Am 01.01.2004 wurde die "Stiftung Oper in Berlin" mit den fünf eigenständigen Betrieben Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice gegründet. Für die fünf Betriebe bedeutet die Gründung der Stiftung Sicherheit über Jahre hinaus. Sie eröffnet die Chance, sich nach Jahren manchmal lähmender Diskussionen auf der Grundlage klarer finanzieller Absprachen wieder vollständig auf die künstlerische Arbeit zu konzentrieren.

Den einzelnen Unternehmen gibt die Stiftung mehr Eigenständigkeit. Die drei Opern bleiben autonome Häuser mit eigenständigen künstlerischen Leitern – Jürgen Flimm, Barrie Kosky, Dietmar Schwarz – und eigenen Etats. Dasselbe gilt für das Staatsballett unter Leitung von Vladimir Malakhov. Und auch der Bühnenservice, in dem die Dekorations- und Kostümwerkstätten zusammengelegt sind, ist ein eigenständiger Betrieb unter Leitung von Rolf D. Suhl. Im Stiftungsdach sind neben der Generaldirektion die zentrale Finanzbuchhaltung und der bühnenübergreifende Personalservice angesiedelt.

Der Gesamtzuschuss des Landes Berlin beträgt für die Jahre 2012 und 2013 nunmehr 121,5 Millionen (zuzüglich eines Bundeszuschusses von knapp 1,8 Millionen).

Das Gesamtbudget liegt 2012 und 2013 bei 162,0 Millionen.
Aber nicht nur im konsumtiven Bereich sondern auch im investiven Bereich hat das Land zukunftsweisende Maßnahmen beschlossen.
- Sanierung der Staatsoper: 240.0 Mio
- Interim Staatsoper bis 2014: 25.0 Mio
- Erneuerung Obermaschinerie Deutsche Oper Berlin: 20.0 Mio
- Sanierung Komische Oper (2016): 73.0 Mio

Bis 2016 werden insgesamt knapp 350 Millionen in die künstlerischen Betriebe der Stiftung Oper in Berlin investiert. Bis 2014 gilt für die Beschäftigten der Stiftung Oper in Berlin ein eigener Tarifvertrag – der zwischen 2010 und 2014 zu erheblichen Einsparungen geführt hat. Ab 2015 erfolgt die Angleichung an den Tarif der beim Land Berlin Beschäftigten. Dies führt zu erheblichen Mehrbelastungen bei der Stiftung.

Struktur der Opernstiftung
In der Stiftung als juristische Person des öffentlichen Rechts sind die drei Opernhäuser, das Staatsballett Berlin und der Bühnenservice als eigenständige Betriebe zusammengeschlossen. Die Stiftung ist Arbeitgeber aller Mitarbeiter und Eigentümer der Gebäude: der Spielstätten, Magazine, Verwaltungen, Werkstätten. Die Stiftung wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben vom Land und vom Bund bezuschusst, das Land Berlin trägt die Kosten der Gebäudeunterhaltung und eventueller Bauinvestitionen.
Diese neun Repräsentanten – vier Intendanten mit künstlerischer und vier geschäftsführende Direktoren mit ökonomischer Verantwortung sowie der Geschäftsführer des Service-Betriebes – bilden gemeinsam mit dem Generaldirektor den Stiftungsvorstand. Dieser Vorstand überwacht die Wirtschafts- und Spielpläne der drei Opern und des Staatsballetts, kontrolliert die Wirtschaftsführung der Betriebe, bereitet Tarifverträge und Dienstvereinbarungen vor, fördert ein gemeinsames Marketing und erlässt allgemeine Richtlinien über die Arbeit der Betriebe.

Dem Generaldirektor kommt in diesem Gremium eine sehr wichtige Rolle zu. Er vertritt die Stiftung nach innen und außen, führt die Geschäfte und hat große Entscheidungskompetenz, gegen sein Veto kann der Stiftungsvorstand keinen Beschluss fassen.

Aber auch der Vorstand mit seinem Generaldirektor ist rechenschaftspflichtig, er wird vom Stiftungsrat beaufsichtigt und beraten. Der Stiftungsrat hat sieben Mitglieder, die in regelmäßigen Abständen zusammen kommen: als Vorsitzenden den Kultursenator Klaus Wowereit, daneben Finanzsenator Ulrich Nußbaum sowie vier vom Abgeordnetenhaus gewählte Experten für künstlerische und wirtschaftliche Fragen und außerdem einen Arbeitnehmervertreter. Bis 2012 wurden die RBB-Intendantin Dagmar Reim, der ehemalige Intendant der Bayrischen Staatsoper, Sir Peter Jonas, Heike Kramer vom Sparkassen- und Giroverband sowie Hans-Kornel Krings von der Commerzbank bestellt. Der Stiftungsrat ernennt die Intendanten, die Generalmusikdirektoren, die Geschäftsführenden Direktoren und den Generaldirektor.

Auch einige Beschlüsse des Stiftungsvorstandes müssen vom Stiftungsrat genehmigt werden: die Wirtschaftspläne, neue Tarifverträge, Dienst- und Betriebsvereinbarungen sowie der Verkauf von Vermögensgegenständen und die Beleihung der Liegenschaften. Der Stiftungsrat entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei der Beschlussfassung über die Genehmigung der Wirtschaftspläne haben der Vorsitzende sowie der Finanzsenator Vetorecht. Bei der Benennung des Generaldirektors kann der Vorsitzende, also der Kultursenator, nicht überstimmt werden.

Diese Organisationsform mit dem Generaldirektor an der Spitze, dem Vorstand als Entscheidungsgremium und dem Stiftungsrat als beratendes Kontrollorgan stellt die Stiftung auf ein solides, von großer Kompetenz getragenes Fundament.

Satzung der Stiftung Oper in Berlin
Gesetz der Stiftung Oper in Berlin
 
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